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JU bedauert Wegfall der InterRegio-Züge |
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Seehofer: "Ausgehandelte Lösung hat nur kurzfristig Bestand" - Wie es ab dem Jahr 2003 weitergeht, sei derzeit noch völlig offen |
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Kreis Göppingen, 19.01.2001. Die Junge Union (JU) Kreisverband Göppingen bedauert den Wegfall der InterRegio-Verbindungen als Fernverkehrsangebot zwischen Stuttgart und Ulm und begrüßt gleichzeitig das Ersatzangebot im Nahverkehr durch das Filstal. "Die zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn AG (DB AG) ausgehandelte Lösung für das Filstal hat allerdings nur kurzfristig bis Ende 2002 Bestand", so der JU-Kreisvorsitzende Andreas Seehofer. "Wie es ab dem Jahr 2003 weiter geht, steht heute noch völlig aus." Vorteilhaft sei, dass zumindest für die nächsten eineinhalb Jahre Klarheit für die Fahrgäste im öffentlichen Schienenverkehr herrsche, so der JU-Pressereferent Roland Wahl. Die sogenannten "Sprinter-Züge" ermöglichen mit dem vorhandenen Nahverkehrsangebot eine optimale Versorgung des Landkreises Göppingen in der nächsten Zeit. Ausdrücklich positiv sehe die JU das Engagement des Landes Baden-Württemberg und den Einsatz des InterRegio-Beauftragten der Landesregierung Staatssekretär Stefan Mappus MdL für den Schienenverkehr im Filstal, so Seehofer. Mit großem finanziellen (Land) und personellen (Mappus) Einsatz habe man mit der Bahn eine zumindest vorübergehend ausreichende Lösung geschaffen. Nun müsse von Seiten des Landes Baden-Württemberg und des Landkreises Göppingen alles getan werden, dass auch ab dem Jahr 2003 eine optimale Versorgung im öffentlichen Schienenverkehr im Kreis Göppingen gewährleistet sei. Deshalb sehe die Junge Union der begrüßenswerten Kompromisslösung auch mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf keinen Fall dürfe es zu einer Verschlechterung des Schienenverkehrsangebots im Kreis Göppingen kommen, erklärt Pressereferent Wahl. Nach wie vor müssten deshalb die politischen Mandatsträger im Kreis Göppingen wachsam sein und gegenüber der DB AG klar zum Ausdruck bringen, dass eine infrastrukturelle Benachteiligung des Landkreises Göppingen völlig inakeptabel sei. | ||